Ketten-Geschichten

Begonnen hat alles genau heute vor drei Wochen, als mir ein Ast in die Kette des INTENSE geriet und das Schaltwerk abgerissen hatte.

Nach dieser Reparatur ersetzte ich die verschlissene Kette durch eine Neue. Nur, das hat nicht wirklich gut funktioniert. Es sah so aus, als ob beim starkem Antreten die Kette über die hinteren Ritzel rutscht. Also lieber die neue Kette wieder runternehmen. ein neues Ritzelpacket bestellen und dann beides zusammen austauschen. In der Zwischenzeit ist mir die alte Kette dann mehrmals gerissen... So ein Mist.

Am Donnerstag ist die Kassette dann per Post angekommen und heute morgen montierte ich nun die neuen Teile und war eigentlich der Überzeugung, dass sich die Probleme nun erledigt haben.

Nur, schon am ersten Anstieg merkte ich, dass dem nicht so ist. Unter Last rutschte die Kette immer mal wieder durch, was sehr unangenehm ist und immer derart laut kracht, dass man denkt: "Jetzt geht gleich etwas kaputt." Ich versuchte der Sache auf die Spur zu kommen und stellte dann fest, dass es nur auf dem mittleren Kettenblatt passiert. Auf dem grossen und dem Kleinen funktioniert alles soweit normal. Je länger die heutige Tour dauerte, desto klarer wurde es. Ich muss ein neues Kettenblatt kaufen, da führt kein Weg dran vorbei. Nach knapp 5'000 Kilometer ist das Mittlere also ausgelatscht. O.k. Nochmals etwas bestellen und nochmals etwas basteln...

Was aber trotzdem gesagt werden muss: Es war heute ein wunderschöner Wintertag und zusammen mit Freunden eine schöne Tour zu fahren, hat wie gewohnt Spass gemacht. Es lag nur noch wenig Schnee, doch es war kalt und verschiedentlich war es ziemlich eisig und rutschig.  Aber es schien die Sonne! Ja wirklich! Der Schnee glitzerte und der  Atem dampfte gut sichtbar in der trockenen Luft.

Wir entschieden uns, heute nochmals die Tour "Rheintrails, Leuenkopf und alter Zürichweg" zu fahren und es war wirklich sensationell schön. Null Wanderer oder andere Biker. Wir vier und die Natur... sehr schön. Da habe ich glatt das fotografieren vergessen.

Zum Abschluss fuhr ich dann noch nach Kloten, wo meine Frau zusammen mit ihrer Freundin am Weihnachtsmarkt Kerzen verkaufte. Auch dafür war das prächtige Winterwetter genau richtig.

Nach den vielen Stunden an der frischen, kalten Luft genoss ich zuhause natürlich die heisse Dusche ganz speziell. Nur, danach war ich ziemlich müde. Der Tacho sagt: 58 km., 3:35 Std., 830 Hm.

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